Anlagenbuchhaltung

Die Anlagenbuchhaltung ist ein Unterbereich der Finanzbuchhaltung. Hier werden die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens eines Unternehmens deren Anschaffungskosten größer 100,00 € sind erfasst und verwaltet.

Aufgabe der Anlagenbuchhaltung ist die Bewertung und Buchung von Zu- und Abgängen des Anlagevermögens und die Ermittlung und Buchung der Abschreibung in der Finanzbuchhaltung. Unter Abschreibung versteht man die laufend entstehende Wertminderung eines Anlagegegenstandes unter Berücksichtigung der individuellen oder allgemeinen Nutzungsdauer im Unternehmen.

Für jeden eigenständig nutzbaren Gegenstand wird eine gesonderte Inventarkarte geführt, die alle relevanten Angaben wie Anschaffungsdatum, Anschaffungskosten und Nutzungsdauer enthält. Die heute fast ausschließlich elektronisch geführte Anlagenbuchhaltung bildet ein Nebenbuch der Buchführung und ist Grundlage für die vollständige Erfassung des Anlagevermögens im Inventar. Das Anlagevermögen erscheint auf der Aktivseite der Bilanz, die einen Teil des Jahresabschlusses darstellt.

Aufgaben der Anlagenbuchhaltung sind z.B.

  • Erfassung und Bewertung aller Zu- und Abgänge des Anlagevermögens und Führung eines Inventarverzeichnisses
  • Berechnung der monatlichen Abschreibungswerte in der Finanzbuchhaltung
  • Erstellung von Abschreibungsplänen
  • Erstellung eines Anlagenspiegels für den Jahresabschluss